SMP – Schlue Moses PartGmbB erstellt prüffähige statische Berechnungen für Neubau, Umbau und Bestand. Unsere Beratenden Ingenieure sind Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, bauvorlageberechtigt und nachweisberechtigt für Standsicherheit.
Das Büro besteht seit dem Jahr 2000 und betreut Bauvorhaben in ganz München und Oberbayern – vom einzelnen Wanddurchbruch im Einfamilienhaus bis zur Wohnanlage mit über 100 Wohneinheiten. Berechnung, Konstruktion und Ausführungsplanung liegen dabei im Haus: Ingenieure und Konstrukteure arbeiten gezielt am selben Modell.
Statik ist eine Frage der Sicherheit – und der Nachvollziehbarkeit. Wir rechnen am zwei- und dreidimensionalen Gebäudemodell und legen jede Annahme so offen, dass die Berechnung von außen prüfbar bleibt.

Wir bemessen tragende Bauteile im Stahlbeton-, Stahl-, Holz-, Mauerwerks- und Glasbau. In der Praxis kommen diese Bauweisen selten allein vor: Ein Wohnhaus hat ein Kellergeschoss aus Stahlbeton, Mauerwerk in den Obergeschossen und einen Holzdachstuhl, ergänzt um Stahlträger dort, wo größere Spannweiten gefordert sind. Die Nachweise dafür kommen bei uns aus einer Hand.
Eine Statik ist dann prüffähig, wenn ein Dritter sie ohne Rückfragen nachvollziehen kann: ein durchgängiger Lastabtrag, dokumentierte Annahmen, eindeutige Positionsnummern und Pläne, die zur Berechnung passen. Wir stellen die Unterlagen so zusammen, dass die Prüfung zügig durchläuft, und begleiten sie bis zur freigegebenen Statik.
Dort, wo Bauteile zusammentreffen, entscheidet sich, ob eine Konstruktion funktioniert. Wir weisen Anschlüsse und Knotenpunkte im Beton-, Stahl- und Holzbau im Detail nach – Auflager, Konsolen, Stahlbauanschlüsse, Verbindungsmittel im Holzbau – und führen die Ergebnisse zurück in die Schal- und Bewehrungsplanung.
Auch der Rückbau braucht eine Berechnung. Vor jedem Eingriff ist zu klären, welche Bauteile Lasten abtragen, in welcher Reihenfolge abgebrochen werden darf und welche temporären Abstützungen erforderlich sind. Wir untersuchen die Bauzustände und legen die notwendigen Sicherungsmaßnahmen fest.
Enge Grundstücke in München zwingen dazu, bis an die Grenze zu bauen. Wir bemessen Baugrubenverbaue, temporäre Stützkonstruktionen und Unterfangungen der Nachbarbebauung – Aufgaben, bei denen der Bauzustand häufig maßgebender ist als der fertige Zustand.
Neben dem Tragwerk selbst verlangen einzelne Bauteile eigene Nachweise: absturzsichernde Verglasungen, Fassadenkonstruktionen, Geländer und Brüstungen oder Anschlüsse für Lasten aus der Haustechnik. Diese Nachweise erstellen wir mit, damit am Ende keine Lücke offen bleibt.
Wir arbeiten entlang der Leistungsphasen der HOAI. Beauftragt werden kann jede Phase einzeln – oder alles zusammen.
Leistungsphasen 1 und 2: Wir sichten Architekturpläne und Baugrundgutachten, klären das Tragsystem im Grundsatz und benennen früh die Punkte, die später Kosten treiben.
Leistungsphase 3: Das Tragwerk wird festgelegt – Spannrichtungen, Bauteilabmessungen, Aussteifung und Gründung. Ab hier steht das digitale Gebäudemodell, aus dem sich Bauteilmassen ableiten lassen.
Leistungsphase 4: Es entsteht die prüffähige statische Berechnung mit den zugehörigen Positionsplänen – die Unterlage, die zu den bautechnischen Nachweisen gehört und der Prüfung standhalten muss.
Leistungsphase 5: Schal- und Bewehrungspläne, Detailnachweise, Anschlüsse im Stahl- und Holzbau. Was hier sauber gezeichnet ist, muss auf der Baustelle nicht diskutiert werden.
Leistungsphase 6: Aus dem Modell liefern wir differenzierte Bauteilmassen als Grundlage für das Leistungsverzeichnis und den Angebotsvergleich.
Leistungsphase 8: Auf Wunsch begleiten wir die Umsetzung mit ingenieurtechnischen Kontrollen – Bewehrungsabnahmen vor dem Betonieren, Abnahme von Detailpunkten im Holz- und Stahlbau, Überprüfung einzelner Bauteile und von Bauzuständen. Im Bestand kommen Schadensbewertungen und die Beurteilung von Abweichungen gegenüber der Statik hinzu.
Womit wir rechnen und worauf wir uns dabei stützen.
Die Berechnung läuft über die Programme der mb AEC Software – MicroFe für das zwei- und dreidimensionale Gebäudemodell, ViCADO für die zugehörige Planung. Für die Erstellung der Ausführungsunterlagen arbeiten unsere Konstrukteure mit Allplan, Autodesk Revit oder Glaser.
Grundlage sind die Eurocodes mit ihren Nationalen Anhängen – für Einwirkungen und Lastannahmen ebenso wie für den Beton-, Stahl-, Holz- und Mauerwerksbau und für die Geotechnik. Ergänzt werden sie durch die DIN-Normen des konstruktiven Ingenieurbaus, etwa für Glas im Bauwesen.
Dazu kommen die eingeführten Technischen Baubestimmungen und die Bayerische Bauordnung, die Richtlinien des Deutschen Ausschusses für Stahlbetonbau – unter anderem zu wasserundurchlässigen Bauwerken und zur Instandsetzung von Betonbauteilen –, die Merkblätter des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins sowie die allgemein anerkannten Regeln der Technik in ihrem jeweils aktuellen Stand.
Bereits in den frühen Leistungsphasen entsteht ein Gebäudemodell für das Tragwerk, das alle tragwerksrelevanten Informationen enthält. Es ist Grundlage für Positions- und Ausführungspläne und liefert differenzierte Bauteilmassen – der Bauherr profitiert früh von einem hohen Detaillierungsgrad und damit von Kostensicherheit.
Bei prüfpflichtigen Vorhaben wird die statische Berechnung durch einen Prüfingenieur für Standsicherheit kontrolliert. Diesen Weg organisieren wir vollständig: Wir schlagen Ihnen in der Regel drei Büros vor, stimmen den Prüfauftrag ab, reichen die Unterlagen ein und arbeiten die Anmerkungen der Prüfung ein.
Wir arbeiten regelmäßig mit drei bis vier Prüfingenieurbüros zusammen und wissen daher, worauf im Einzelfall Wert gelegt wird. Für Sie bedeutet das eine Ansprechperson statt zusätzlichem Koordinationsaufwand.
Eine Auswahl von Vorhaben, bei denen die statische Aufgabe im Vordergrund stand.
Das Honorar richtet sich in der Regel nach der HOAI und hängt von den anrechenbaren Kosten, der Honorarzone und dem beauftragten Leistungsumfang ab. Kleinere Aufgaben – etwa ein einzelner Wanddurchbruch – rechnen wir nach Zeitaufwand ab. Nach einer kurzen Ersteinschätzung Ihrer Unterlagen erhalten Sie ein konkretes Angebot.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Bearbeitungszeit hängt von Größe und Schwierigkeit des Vorhabens ab, von der Vollständigkeit der Architekturpläne und des Baugrundgutachtens und davon, ob eine bautechnische Prüfung erforderlich ist. Eine überschaubare Aufgabe im Bestand geht deutlich schneller als eine Wohnanlage. Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin – wir sagen Ihnen offen, ob er machbar ist.
Sobald eine tragende Wand betroffen ist, ja. Der Lastabtrag ändert sich: Die Lasten müssen über einen neuen Träger geführt und bis in die Gründung verfolgt werden. Ob die Wand tragend ist, lässt sich meist schon anhand der Bestandspläne oder bei einem Ortstermin klären.
Prüffähig heißt, dass ein unabhängiger Dritter die Berechnung ohne Rückfragen nachvollziehen kann. Dazu gehören ein durchgängig dokumentierter Lastabtrag, offengelegte Annahmen, eindeutige Positionsnummern und Positionspläne, die zur Berechnung passen.
Das hängt vom Vorhaben ab – maßgeblich sind unter anderem die Gebäudeklasse, die Art des Gebäudes und die Regelungen der Bayerischen Bauordnung. Kleinere Wohngebäude sind häufig nicht prüfpflichtig, größere und höhere Gebäude in der Regel schon. Wir klären das zu Beginn, damit Sie wissen, womit Sie rechnen müssen.
Unser Sitz ist in München-Obermenzing, der Schwerpunkt liegt in München und Oberbayern. Wir betreuen aber auch Projekte im übrigen Bayern – Referenzen gibt es unter anderem in Freising, Starnberg, Augsburg, Germering und im Landkreis Rosenheim.
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