Risse in der Tiefgarage, ein Balkon, dem niemand mehr traut, die Frage, ob sich das Dachgeschoss noch ausbauen lässt, oder eine Konstruktion, bei der Planer und Ausführender sich uneinig sind: In solchen Lagen hilft keine Vermutung, sondern eine fachliche Einordnung.
SMP – Schlue Moses PartGmbB bewertet Tragkonstruktionen in München und Oberbayern, beurteilt Ausbaureserven im Bestand und erstellt Gutachten und Analysen. Ebenso unterstützen wir beratend bei statischen Fragestellungen im Neubau und im Umbau – auch dann, wenn die Tragwerksplanung selbst bei einem anderen Büro liegt.
Unsere Beratenden Ingenieure sind Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, bauvorlageberechtigt und nachweisberechtigt für Standsicherheit. Was Sie von uns bekommen, ist eine Grundlage für Ihre Entscheidung – kein Argument für eine bestimmte Lösung.
Von der gemeinsamen Begehung bis zum prüffähigen Nachweis für eine Instandsetzung.

Wir schauen uns mit Ihnen vor Ort an, worum es geht – Tiefgaragen, Balkone, Decken, Dachstühle. Oft klärt ein Termin mehr als ein langer Schriftwechsel, und Sie wissen danach, ob überhaupt weiterer Untersuchungsbedarf besteht.
Statische Beurteilung der tragenden Bauteile, Bewertung von Bauzuständen und Ermittlung erforderlicher Abstützmaßnahmen – etwa vor einer Sanierung, nach einem Schadensereignis oder bei einer geplanten Umnutzung.
Wenn mehrere Wege möglich sind, rechnen wir sie durch, statt zu schätzen: Varianten im Vergleich, Optimierung statischer Anforderungen, Einschätzung von Aufwand und Folgen. Das gilt für den Neubau ebenso wie für den Umbau – und auch dann, wenn die Tragwerksplanung bei einem anderen Büro liegt, etwa als Zweitmeinung zu einer vorliegenden Lösung.
Lässt sich das Dachgeschoss noch ausbauen? Trägt das Gebäude eine Aufstockung, einen Anbau oder eine geänderte Nutzung? Wir beurteilen, welche Reserven im vorhandenen Tragwerk stecken und was ein Ausbau konstruktiv bedeuten würde – häufig noch bevor ein Architekt beauftragt ist und Planungskosten entstehen.
Bevor ein Grundstück gekauft oder ein Umbau beauftragt wird: Wir prüfen, was tragwerksseitig geht, was es ungefähr bedeutet und wo die Risiken liegen. Das Ergebnis ist eine Entscheidungsgrundlage, keine fertige Planung.
Nicht jeder Riss ist ein Tragwerksproblem, und nicht jeder unauffällige Bereich ist unbedenklich. Wir ordnen Schadensbilder ein, benennen die wahrscheinliche Ursache und sagen, ob und wie schnell gehandelt werden muss.
Wir beraten bei baukonstruktiven und brandschutztechnischen Problemen und bewerten Tragkonstruktionen nach Brandschäden – dazu gehört die Frage, welche Bauteile weiterverwendet werden können und welche zu ersetzen sind.
Eines von mehreren Themenfeldern – aber das, bei dem Zuwarten am teuersten wird.
Tiefgaragen aus den 1970er- und 1980er-Jahren erreichen reihenweise das Ende ihrer ersten Nutzungsdauer. Über die Fahrzeuge wird im Winter Tausalz eingetragen; die Chloride dringen in den Beton ein und führen an Parkergruben, Stützensockeln und Wandsockeln zu Korrosionsschäden an der Bewehrung. Sichtbar wird das oft erst, wenn der Beton bereits abplatzt.
Wir bewerten das bestehende Tragwerk, identifizieren die Schwachstellen und erstellen prüffähige statische Nachweise für die Instandsetzung – einschließlich der Bauzustände, denn während der Sanierung sind Bauteile zeitweise nicht voll tragfähig. Die Koordination mit den beteiligten Fachplanern übernehmen wir.
Eine ehrliche Aufteilung: Wir bewerten und führen zusammen, die messtechnisch aufwendigen Verfahren kommen von Partnerbüros.
Begehung und Erfassung der sichtbaren Schäden, Aufnahme des Tragsystems und der Bauteilabmessungen. Das ist die Grundlage für alles Weitere und klärt häufig schon, wie dringend der Fall ist.
Bewehrungsortung und Messung der Betondeckung sowie orientierende Beurteilung der Betonfestigkeit mit dem Rückprallhammer. Damit lässt sich ohne Eingriff in das Bauteil einordnen, womit man es zu tun hat.
Potentialfeldanalysen zur Beurteilung der Korrosionswahrscheinlichkeit, Kernbohrungen und die Bestimmung des Chloridgehalts im Beton führen wir nicht selbst aus. Auch Themen wie Carbonatisierungstiefe, Haftzugfestigkeit, Stemmöffnungen, Schadenskartierung oder Feuchtemessung stimmen wir bei Bedarf mit spezialisierten Partnerbüros ab. Wir beauftragen diese Untersuchungen und begleiten sie – Sie behalten einen Ansprechpartner.
Unabhängig davon, wer gemessen hat – die Auswertung und die fachliche Beurteilung kommen wieder von uns. Aus Befund und Messergebnissen entsteht die statische Bewertung: Was trägt noch, was ist zu ertüchtigen, was ist zu ersetzen. Daraus leiten wir die erforderlichen Nachweise und das Instandsetzungskonzept ab.
Sie beschreiben, was Ihnen aufgefallen ist, und schicken Fotos sowie vorhandene Pläne. Häufig lässt sich daran schon einordnen, wie dringlich die Sache ist.
Wir schauen uns die Situation vor Ort an, erfassen den Befund und ordnen ihn ein. Am Ende des Termins wissen Sie, ob und welche weiteren Untersuchungen sinnvoll sind.
Falls erforderlich: zerstörungsfreie Prüfungen durch uns, weitergehende Diagnostik über Partnerbüros. Wir beauftragen und begleiten das, damit Sie nur einen Ansprechpartner haben.
Die Ergebnisse werden statisch bewertet und schriftlich zusammengeführt – mit klarer Aussage zu Zustand, Ursache und Handlungsbedarf.
Wir zeigen die möglichen Wege auf und was sie jeweils bedeuten – damit Sie entscheiden können, statt vor einer einzigen vorgegebenen Lösung zu stehen.
Auf Wunsch erstellen wir anschließend die prüffähigen statischen Nachweise für die Instandsetzung und begleiten die Ausführung mit ingenieurtechnischen Kontrollen.
Zwei Tiefgarageninstandsetzungen und ein Umbau, bei dem der Bestand für die neue Nutzung nachzuweisen war.
Spätestens wenn Betonabplatzungen, Rostfahnen an Stützen- und Wandsockeln oder Durchfeuchtungen sichtbar werden. Sinnvoll ist es aber deutlich früher: Chloride wandern über Jahre in den Beton, und je später eingegriffen wird, desto größer wird der Umfang der Instandsetzung.
Beratungs- und Gutachtenleistungen rechnen wir nach Zeitaufwand ab. Der Umfang hängt davon ab, wie groß das Objekt ist und wie tief untersucht werden muss. Nach einer kurzen Schilderung des Falls können wir den Aufwand meist gut eingrenzen.
Teilweise. Begehung, Aufnahme des Tragsystems, Bewehrungsortung und orientierende Festigkeitsprüfungen machen wir selbst. Alle weitergehenden Verfahren – Potentialfeldanalysen, Kernbohrungen, Chloridbestimmung, Carbonatisierungstiefe, Haftzugfestigkeit oder Feuchtemessung – führen wir nicht selbst aus, sondern stimmen sie mit spezialisierten Partnerbüros ab und beauftragen sie dort. Die Auswertung und die fachliche Beurteilung der Ergebnisse kommen anschließend wieder von uns.
Wir sind Beratende Ingenieure der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau mit Bauvorlageberechtigung und Nachweisberechtigung für Standsicherheit und erstellen in diesem Rahmen Gutachten und Analysen von Tragkonstruktionen. Für ein Gerichtsgutachten ist ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger erforderlich – dabei sagen wir Ihnen offen, wenn Ihr Fall dorthin gehört.
Ja. Wir prüfen vorliegende Konzepte und Berechnungen auf Plausibilität und Wirtschaftlichkeit und benennen Alternativen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn eine Sanierungsempfehlung von demjenigen stammt, der sie anschließend ausführen möchte.
Ja. Gerade bei Tiefgaragen und Balkonen ist der Auftraggeber häufig eine WEG. Wir sind es gewohnt, Befund und Handlungsbedarf so darzustellen, dass er auch für Eigentümer ohne Baufachwissen nachvollziehbar ist.
Schildern Sie uns den Fall – wir sagen Ihnen, ob eine Begehung reicht oder mehr nötig ist.
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